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Dez 31

Rückblick 2016

Im Rückblick war das Jahr 2016 für den Verein verbunden mit vielen Veränderungen und leider auch Einschnitten.

 

So setzte sich die bereits 2015 absehbare Entwicklung fort, dass wir für das Vereinslokal immer mehr Kosten zu übernehmen hatten. Damit musste dann im ersten Halbjahr 2016 die Notbremse gezogen werden und die Suche nach einer neuen Geschäftsstelle erhielt erste Priorität. Nachdem in Hochfeld kein geeignetes Objekt zu finden war, nahm der Vorstand dann ein Angebot der LEG Wohnungsgesellschaft an, die eine Wohnung in Alt-Hamborn als neue Geschäftsstelle anbot.

 

Gegen die neue Geschäftsstelle sprach, dass wir in Hochfeld mittlerweile bestens vernetzt waren, die Masse unserer Kunden, als auch unserer ehrenamtlicher Helfer aus diesem Stadtteil kamen. Gleichzeitig ist die Steigerstr. mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht besonders gut zu erreichen.

Ausschlaggebende Kriterien für die Annahme des Angebots der LEG waren folgende. Da die LEG dem Verein verlässlich die neue Geschäftsstelle gegen Bezahlung der reinen Betriebskosten überließ, können diese planbar rein über Spenden eines Fördermitglieds bestritten werden. Damit wäre auch im Falle einer notfalls notwendigen Vereinsauflösung eine ordnungsgemäße Abwicklung gewährleistet. Weiterhin kann dadurch immerhin einer der drei Minijobs erhalten bleiben, ohne das für die Mitarbeiter die dauernde Drohung der betriebsbedingten Kündigung im Raume steht, sofern das Spendenaufkommen nicht ausreichend ist. In der neuen Geschäftstelle ist durch die Aufteilung der Räumlichkeiten sichergestellt, dass sowohl die Kundengespräche, als auch die Rechtsberatungen von den Wartenden getrennt erfolgen können und somit die Datenschutzkriterien als auch die Vertraulichkeit des gesprochenen Wortes eingehalten werden können. Im sanitären Bereich sind die Mindeststandards an die Hygiene nun gewährleistet und mit einer voll eingerichteten Küche besteht nun auch die Möglichkeit im Bereich der Drogen- und Obdachlosenhilfe entsprechende Angebote und Projekte zu starten.

 

Der durch uns 2015 gestellte Antrag auf europäische Fördermittel um den Minijob unserer Sprachmittlerin auf eine auf drei Jahre gesicherte Vollzeitbasis zu stellen wurde im Juli des Jahres durch die Bundesanstalt für Arbeit abgelehnt. Gleichzeitig verstarb im August das Fördermitglied, welches bisher zumindest die Mittel für den Minijob zur Verfügung gestellt hatte. Damit verlor der Verein im September einen der wichtigsten Aktivposten zur Integrationshilfe für Sinti und Roma.

 

Auf eigenen Wunsch schieden mit Wechsel der Geschäftsstelle auch der bisherige Geschäftstellenleiter und viele der ehrenamtlichen Helfer aus. Auch an dieser Stelle möchten wir all diesen Menschen für die geleistete Arbeit, auch im Namen der Kunden, danken.

 

Danken möchten wir auch den vielen anonymen Spendern, als auch im Besonderen unseren Fördermitgliedern, die durch ihre finanziellen Zuwendungen die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer erst möglich machen.

 

Nach Einrichtung und Reorganisation der neuen Geschäftsstelle ist diese nun seit dem 01.10.2016 an zwei Tagen die Woche für Ratsuchende wieder geöffnet. Im Januar 2017 nehmen wir auch die kostenfreie Rechtsberatung wieder auf.

 

Ausblick auf 2017

 

Schwerpunkt des Vorstands wird 2017 die Vernetzung mit der im sozialen Bereich tätigen Organisationen und Vereine im Duisburger Norden sein. Gleichzeitig ist es wichtig wieder einen Stamm an verlässlichen Mitstreitern aufzubauen, so dass unser Angebot wieder an fünf Tagen die Woche für Rat- und Hilfesuchende offen steht.

 

Insofern möchten wir also nicht nur an die Spendenbereitschaft appellieren, sondern interessierte Menschen herzlich einladen sich im Verein gemäß ihrer Interessen und Möglichkeiten einzubringen.

 

Spenden können Sie:

 

Hier geht es zu den Spenderinfos

 

Kontakt über

Kontakt[ät]menschistmensch.de

 

Mensch ist Mensch wünscht allen einen guten Rutsch und ein gesundes erfolgreiches Jahr 2017

 

 

Duisburg, im Dezember 2016
Mensch ist Mensch e.V.
Der Vorstand

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