Jul 16

Im neuen Büro ins dritte Jahr

Im Juli 2014 wurde der Verein Mensch ist Mensch e.V. gegründet und fand seine Heimat in Hochfeld. In den letzten zwei Jahren konnten wir dort vielen Menschen mit Sozial- und Rechtsberatung helfen.
Unsere Straßenzeitung Bachtalo wurde ins Leben gerufen, die mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Autoren bereits dreimal erschienen ist.

Zwei Weihnachtsgeschenkaktionen für sozial benachteiligte Kinder wurden durchgeführt und 2015 war der Verein für den Panter Preis der TAZ nominiert.

Zum Start des dritten Jahres kommt es nun zu einer erheblichen Veränderung, da Mensch ist Mensch e.V. einen neuen Spender für ein größeres Vereinsbüro gefunden hat.

Büro aussen

„Wir sind dem ehemaligen Spender sehr dankbar, dass er uns die zwei Jahre in Hochfeld ermöglich hat. Dadurch konnten wir vor Ort vielen Menschen direkt helfen.“ meint Christina Worm, 1.Vorsitzende vom Verein Mensch ist Mensch e.V.. „Natürlich werden wir die Arbeit an unserem neuen Standort mit dem gewohnten Elan und viel Leidenschaft fortsetzen. Wir sind sehr froh, dass uns die LEG Duisburg hierzu ein Büro in Hamborn, direkt an der Grenze zu Marxloh, kostenfrei zur Verfügung stellt.“

Das neue Büro ist in der Steigerstraße 4a, 47166 Duisburg, zu finden. Zur Zeit laufen die Umzugsarbeiten um die Arbeit für alle Menschen die Hilfe benötigen schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können.

Kurt Klein, Schatzmeister des Vereins, meint hierzu:“ Am Wochenende 10. und 11.07.2016 haben unsere Vereinsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer das Büro in Hochfeld geräumt und den Umzug der Möbel in die Steigerstraße gewuppt. In den nächsten zwei bis drei Wochen werden jetzt die Räumlichkeiten vorbereitet und die Infrastruktur geschaffen um die Arbeit am 01.08.2016 wieder aufzunehmen. Im Vorfeld soll am 30.07.2016 ein Tag der offenen Tür statt finden, an dem das neue Büro besichtigt werden kann.“

Altes Büro

In den neuen Büroräumen werden noch einige Ausstattungsgegenstände benötigt, daher würden wir uns über Spenden hierfür freuen. Spenden können per PayPal oder über das Spendenkonto erfolgen.

Unser Spendenkonto lautet wie folgt:
Mensch ist Mensch e.V.
Volksbank Rhein-Ruhr eG
Iban : DE06 3506 0386 1260 7700 06
Bic: GENODED1VRR

Falls sie eine Spendenquittung bekommen möchten, geben Sie bitte im Betreff zusätzlich Ihren Namen und Adresse an.

Spenden über Paypal:

Online Spenden für Mensch ist Mensch

Für Sachspenden kontaktieren Sie bitte den Vorstand.

kontakt[ät]menschistmensch.de

Das neue Büro kann über die A59 erreicht werden:


Google Maps Generator by RegioHelden

oder per ÖPNV:

Steigerstr 1

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Jul 10

Mensch ist Mensch zieht um

Liebe interessierte Leser und Kunden,

bedingt durch die uns auferlegten Rahmenbedingungen mußten wir den Geschäftsbetrieb in Hochfeld zum 08.07.2016 endgültig einstellen. Da der Verein sich rein aus Spenden finanziert, war es uns nicht möglich die mit dem Ende der Mietfreiheit verbundenen Kosten für Büro und Betriebskosten planbar zu bestreiten. Dies tut uns sehr Leid für alle Hochfelder Kunden, die zum Teil auch auf die bisherige Wohnortnähe unserer Angebote angewiesen waren. Gleichzeitig bedeutet der Umzug auch eine Erhöhung des Aufwandes vieler unserer ehrenamtlichen Helfer, die ebenfalls in Hochfeld wohnen.

Da jedoch die Nachfrage nach den kostenfreien Beratungen für hilfesuchende Personen ungebrochen stark und weiter ansteigend ist, hat der Vorstand beschlossen das Angebot eines zwischenzeitlich aufgetretenen Anbieters uns eine Wohnung mietfrei zu überlassen, wahrzunehmen. Wir werden daher mit dem Geschäftsbetrieb nach Alt-Hamborn umziehen und diesen dort zum 01.08.2016 wieder aufnehmen. Sie finden uns dann auf der

Steigerstraße 4a
47166 Duisburg

Der Umzug bietet durchaus auch seine Vorteile. So können wir in den Räumlichkeiten den Beratungsbetrieb nun von den wartenden Kunden trennen, so dass die Abläufe für unsere Bearbeiter deutlich stressfreier durchgeführt werden können. Gleichzeitig steht für die Rechtsberatung in Zukunft ein tatsächlich abgetrennter Bereich zur Verfügung, so dass die Vertraulichkeit der Gespräche jetzt auch vollumfänglich sichergestellt werden kann. Ein Spielplatz ist keine 50m entfernt, so dass auch für die häufig mitgeführten Kinder eine entsprechende Beschäftigungsmöglichkeit abseits des Straßenverkehrs besteht. Da wir unmittelbar an die Stadtteilgrenze Marxloh ziehen, gehen wir davon aus, dass für unsere Angebote ausreichend Bedarf besteht.

Uns ist bewusst, dass wir hier auch eigentlich wieder bei Null anfangen und die Reputation, die wir uns in den letzten zwei Jahren bei den im sozialen Bereich engagierten Organisationen und wichtiger noch, bei den Kunden erworben haben, erneut erarbeiten müssen. Wir sind uns allerdings auch sicher, dass das Engagement unserer Mitarbeiter und der häufige Erfolg ihrer Bemühungen zum Nutzen unserer Kunden, schnell einen guten Ruf erarbeiten werden.

Duisburg, den 10.07.2016

Vorstand
Mensch ist Mensch e.V.

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Dez 31

Die Weihnachtsbescherung, eine Nachlese auf den 23.12.2015

Um den Betrieb der Geschäftsstelle bis zum 23.12. gewährleisten zu können, wurden die fertig vorbereiteten Geschenktüten nach dem Packen am 18.12. in einer Garage zwischengelagert. Der Umfang der gepackten Tüten ergab einen bis auf den Beifahrersitz gefüllten Kleintransporter und eine ebenso volle Kombi Limousine. Ein Teil der Geschenke wurde nach Geschäftstellschluss am 22.12. wieder dort eingelagert. Die restlichen Geschenke wurden am Vormittag des 23. wieder nach Hochfeld gefahren.

 

23.12.2015 Ausgabetag

 

11:30  Beim Eintreffen des Transporters war der Gehweg vor der Geschäftstelle
bereits mit rund 30 Kindern und deren Erziehungsberechtigten stark belegt.
Es wurde daher entschieden mit dem Ausladen zu warten, bis alle ehrenamtlichen Helfer und die für diesen Tag im Dienst befindlichen Mitarbeiter eingetroffen seien.

11:45  Während sechs Mitarbeiter die Kartons aus dem Auto in den hinteren Bereich
der Geschäftsstelle brachten, sorgten vier weitere Mitarbeiter dafür, dass auch weiterhin Passanten den Gehweg nutzen und auch der Eingangsbereich durch unsere Mitarbeiter behinderungsfrei passiert werden konnte. Dies war die erste Bewährungsprobe für unser späteres Türsteherteam. Denn trotz der rund zehn Erwachsenen vor der Tür, waren die Kinder so aufgeregt, dass immer wieder Druck zum Türbereich hin entstand und dadurch auch entsprechende Rangeleien.

 

12:00  Erste Teambesprechung. Es wurde kurz erörtert, ob wir nicht bereits deutlich früher mit der Ausgabe beginnen sollten, um den Druck auf die Tür und damit das zu befürchtende Verletzungsrisiko zu mindern. Da die vier Türsteher zuversichtlich sind die Lage unter Kontrolle halten zu können und letztlich auch der Beginn für 13 Uhr angekündigt war, wird entschieden den Veranstaltungsbeginn plangemäß einzuhalten.

 

12:15  Umbau des Büros, so dass eine Ausgabestelle direkt an der Tür entsteht. Die Türsteher und unsere Dolmetscherin setzen den Wartenden vor der Tür das Procedere auseinander. Plan ist, immer jeweils maximal acht Kinder mit Begleitperson einzulassen, diesen die Geschenke zu geben um sie danach wieder gehen zu lassen und somit einen Stau im Eingangsbereich zu vermeiden.

 

12:20  Simone lässt unsere Mitarbeiterinnen ihre Kinder durchzählen. In der Folge werden rund 12 alte und neue Freunde unserer Kinder vor die Tür komplimentiert.

 

12:25  Unruhe an der Tür. Es kämpft sich ein junger Mann durch den Auflauf ins Büro und fragt ob er wohl noch Spenden dürfe. Klar darf er. Etwas genervt erwarte ich also eine Tüte gebrauchtes Spielzeug, welches dann noch in Tüten zu verbringen wäre. Stattdessen bekomme ich einen Umschlag voller Bargeld. Von einer privaten Initiative erhalten wir eine Barspende von rund 1000,-€. Durch so etwas lässt man sich die Tagesplanung gerne durcheinander bringen. An dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank.

 

12:30  Lumi kämpft sich durch Tür um eine draußen aufgeworfene Forderung zu kommunizieren. Man ginge draußen davon aus, dass deutsche Interessenten entsprechend vorrangig behandelt würden und als erste dran kämen. Dies ruft in der Geschäftstelle mildes erstaunen hervor. Wir lassen Lumi vor der Tür entsprechend harsch verkünden, dass jeder in der Reihenfolge des Eintreffens bedient wird.

12:40  Wir werden informiert, dass auf Facebook entsprechende Mitteilungen die Runde machen, dass wir deutsche Interessenten wohl nicht so gerne sehen würden. Wir lassen auch hier klarstellen, dass uns die Nationalität herzlich egal ist, aber es keine Vorzugsbehandlung für wen auch immer gibt.
So mussten auch die jungen Damen innerhalb des Büros zur Kenntnis nehmen, dass sie ihre Weihnachtstüte erst nach allen anderen bekommen würden.

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Gleichzeitig verabschieden wir uns von der Idee, die Bedürftigkeit prüfen zu wollen, dies ist bei der mittlerweile vor der Tür stehenden Menge zeitlich nicht zu machen. Wir stimmen uns darüber ab, dass einzeln vorsprechende Erwachsene mindestens die Ausweise oder einen entsprechenden Kindergeldbescheid vorlegen müssen. Auch dies lassen wir draußen kommunizieren.

 

12:50  Vor der Tür: Ciprian, Elvis, Marian, Pavel und Lumi.
            An der Theke: Simone, Kurt und Roxanna
            Logistikbereich: Bernd, Thomas, Tim und Elvira

 

Showtime

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Zwischen 13:00 und 14:30 läuft alles rund. Die Tüten sind nach 4 Altersgruppen durchsortiert und daher geht die Ausgabe entsprechend schnell über die Bühne. In der Anfangsphase herrscht an der Tür noch häufig Gedränge, da die wartenden Kinder schon hineinwollen, während die grade beschenkten noch zur Tür hinaus gehen. Tumulte und Verletzte bleiben jedoch Dank der geschickt vor der Tür agierenden Crew aus. Es sind rund 250 Geschenke ausgegeben und es stellt sich heraus, dass wir für die 8-10 jährigen zu wenig Tüten gepackt haben.

Im fliegenden Wechsel wird die Mannschaftsaufstellung geändert. Am Ausgabentisch sorgen die beiden 12-jährigen Mädchen unserer Übersetzerinnen dafür, dass die Kinder ordentlich, und vor allem schnell, ihre rechte Hand zur Markierung auf den Tisch legen, damit Bernd die Kreuze machen kann. Es ist anzunehmen, dass ihnen die Wartezeit auf ihre Geschenke zu lang dauert und vor allem der schnelle Schwund der Tüten gewisse Ängste geschürt hat.

 

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Im rückwärtigen Bereich packen Tim, Roxanna, Elvira und Kurt nun im Akkord Tüten je nach zugerufenem Bedarf.

 

16:00  Der Andrang lässt merklich nach. Inmitten eines Trümmerfeldes aus leeren Umzugskartons, Müllsäcken, Postpaketen, Wäschekörben und Plastikkörben das erste Mal Zeit Luft zu holen.
Teambesprechung vor der Tür bei der ersten Zigarette seit 12 Uhr. Wir sind uns einig, dass wir eigentlich zu alt für solche Sachen sind. Allerdings war jede selig umarmte Tüte die unser Büro verließ den Aufwand wert. Derweil werden die noch vereinzelt eintreffenden Kunden von den beiden routiniert agierenden 12-jährigen Ausgabechefs, unterstützt von Elvis und Roxanna, bedient.
16:30  Die überall verstreuten Packgefäße werden eingesammelt und bei Bernd ins Auto verbracht um zum Wertstoffhof gefahren zu werden. Gegen 16:45 ähnelt die Geschäftstelle auch tatsächlich wieder einem Büro. Dann noch eben durchfeudeln lassen und ab auf die Couch, so mein Plan. Den durchkreuzen nun die resolut auftretenden Hilfskräfte im bedingt geschäftsfähigen Alter, welche mich nachdrücklich an mein leichtsinnig abgegebenes Versprechen erinnern, dass ihnen auch Weihnachtstüten zustehen, selbstverständlich bevorzugt durch eine Puppe bestückt.

 

17:15  Zermürbt durch die aggressive Verhandlungsführung kapituliert die Geschäftsführung schließlich. Den Kartontransporter wieder zum 7-Sitzer umgebaut geht es dann auf die nächste Mission: „Puppen für die Belegschaft“ Drei Mütter und zwei minderjährige Einkaufsberater im Auto ab zum Spielwarengroßdealer. Hier mache ich zwei durchaus interessante Erfahrungen. Wenn du mit drei Roma Frauen einkaufen gehst, hast du die ungeteilte Aufmerksamkeit von doppelt so viel Personal in einem lichten Umkreis von rund 5m. Ich wusste gar nicht, dass abseits der Kasse so viel Personal vorhanden ist.

Die Zweite war, ich habe eigentlich noch nie jemanden mit so viel Konzentration und Aufmerksamkeit sein wohl erstes selbst ausgesuchtes Weihnachtsgeschenk aussuchen sehen, wie diese beiden Romamädchen. Angesagt war maximaler Spielwert bei Berücksichtigung der Wertgrenze die vorher gesetzt war. Ein Denkanstoß wie satt wir heutzutage sind, wenn man bedenkt, dass der Weihnachtsbaum tunlichst unter den Geschenken verschwinden soll und wie gering die Wertschätzung dessen ist, was wir dort bekommen haben.

Während des durchaus sehr lebhaften Entscheidungsprozesses amüsierte ich mich ausnehmend gut damit, die Mitarbeiter des Discounters dabei zu beobachten, wie sie diese Gruppe unauffällig unter Beobachtung zu halten versuchten.

 

18:15  Vier Puppen und drei riesige Feuerwehrautos machen den Transporter wieder zum Geschenkeschlitten. Diese übertarifliche Aufwandsvergütung kurzfristig zwangsverpflichtetem Personal gegenüber wurde übrigens nicht aus Vereinsmitteln bestritten, sondern durch einen privaten Spender.

 

19:30  Alles wieder im Plan, Couch!

 

Fazit:

Die Weihnachtsgeschenkeaktion 2015 war ein voller Erfolg. Von den ursprünglich vorhandenen 500 Tüten sind weniger als 100 übrig. Somit haben wir tatsächlich zwischen 350 und 400 Geschenke an Kinder verteilen können.

 

Weiterhin erfreulich war aus meiner Sicht, dass dieses Jahr auch bedürftige Familien türkischer und deutscher Herkunft das Angebot des Vereins wahrgenommen haben, auch wenn es am 23.12. einige Irritationen gab, die wohl auf Missverständnissen bei der Kommunikation beruhten.

 

An Restbeständen verbleiben dem Verein derzeit ungefähr:

– Ein halber Umzugskarton Comics
– Einige Puzzles bei den denen die Kartons beschädigt waren und daher nicht
ausgegeben wurden

– Bücher wie: Deutschlands schönste Topfpflanzen, Kinderbibeln u.ä. Titel

– Ein Wäschekorb VHS Videokassetten

– Ein Paar Inliner, Größe 44

 

Comics und Bücher werden wir im Laufe der nächsten Wochen an die öffentlichen Bücherregale in der Umgebung verteilen. Dasselbe gilt für die VHS Kassetten. Da es vom Aufwand her nicht vertretbar ist die Puzzles auf Vollzähligkeit zu prüfen, werden wir diese wohl schweren Herzens in die Altpapiersammlung geben müssen. Dies trifft auf ungefähr 10% der gespendeten Puzzles zu. In dieser Sache möchten wir den Hinweis geben, sofern Puzzles nicht Originalverpackt sind, in Zukunft bitte den Inhalt noch einmal in eine Plastiktüte o.ä. zu geben, damit bei Transportschäden trotzdem die Vollzähligkeit erhalten bleibt. Wir sind auch zuversichtlich für das Paar Inliner einen Besitzer finden zu können.

 

Wir möchten allen Spendern noch einmal herzlich für ihren Einsatz danken, die damit vielen Kindern ein sonst wohl eher tristes Weihnachtsfest schöner gemacht haben. Für den Verein war dieser Event auf Grund seiner derzeit sehr angespannten Personallage ein nicht unerheblicher Kraftakt. Wir sind trotzdem froh uns entschieden zu haben ihn dennoch durchzuführen. Wer die Bilder betrachtet, erhält nur einen kleinen Eindruck davon, wie viel Glück durch diese Gaben an diesem Tag erzeugt wurden.

 

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Wir wünschen allen Mitbürgern einen guten Rutsch und ein durch Gesundheit und persönliche Zufriedenheit erfülltes 2016.

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Dez 20

Glänzende Kinderaugen zu Weihnachten in Hochfeld

Der Verein Mensch ist Mensch e. V. verteilt am 23.12.2015 ab 13:00 Uhr, wie schon im letzten Jahr, Weihnachtsgeschenke an bedürftige Kinder.

 

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Bild: Thomas Rodenbücher

Nach der erfolgreichen Weihnachtsgeschenkeaktion 2014 wurden in Duisburg und Europaweit auch in diesem Jahr wieder fleissig Geschenke gesammelt, um sie zu Weihnachten an Kinder bedürftiger Familien zu verteilen. Mit der angestrebten Zahl von 500 Geschenken wurde im Vorfeld ein ambitioniertes Ziel ausgerufen, das in den letzten Wochen und Tagen stark beworben wurde. Die Vorsitzende Christina Worm dazu:

 

 

 

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Bild: Thomas Rodenbücher

„Das die angestrebte Verdoppelung der Geschenkezahl von 2014 auf 2015 ein sehr hoch gestecktes Ziel ist, war uns von Anfang an bewusst. Die Zahl sollte eine Motivation und Wegmarke sein um noch engagierter an der Aufgabe zu arbeiten. Mit circa 400 Geschenken sind wir dem Ziel sehr nahe gekommen und freuen uns jetzt, nach einer anstrengenden, aber sehr motivierenden Verpackungsarbeit, auf den 23.12.2015, wenn dies dazu führt, dass Kinderaugen glänzen und sich Menschen in der besinnlichen Zeit zum Jahreswechsel nicht ausgeschlossen fühlen.“

 

 

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die mit ihrem persönlichen Einsatz und ihren Sach- und Geldspenden tatkräftig geholfen haben, diese Aktion auch 2015 wieder möglich zu machen. Wir wünschen allen friedliche und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

 

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Bild: Bernd Worm

 

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Dez 06

An Nikolaus mit voller Kraft in Richtung #500Geschenke

Vom heutigen Nikolaus Tag sind es nur noch 18 Tage bis Weihnachten. Dies bedeutet für Mensch ist Mensch e.V., der Endspurt der Weihnachtsgeschenkaktion hat begonnen.

 

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Geschenke warten auf Kinder – Weihnachten 2014

Mit dem ambitionierten Ziel die Anzahl der ~250 verteilten Geschenken in 2014 zu verdoppeln, haben wir vor einigen Wochen die Weihnachtsaktion 2015 eingeläutet. Beim heutigen Start des Endspurts sind wir zwar auf einem ordentlichen Weg, haben aber die Zahl von 500 Geschenken leider noch nicht erreicht. Daher brauchen wir weiter tatkräftige Hilfe von allen spendenbereiten Menschen dort draussen.

 

„Das Glück in den Gesichtern der Kinder im letzten Jahr war für uns die größte Motivation die Aktion dieses Jahr wieder durchzuführen. Bisher sind schon viele Geschenke von hilfsbereiten Menschen bei uns eingegangen, so dass die Aktion auf jeden Fall gut durchgeführt werden kann. Zum Erreichen der #500 Geschenke ist es aber noch ein gutes Stück hin und wir hoffen darauf, dass sich noch viele weitere hilfsbereite Menschen finden.“ wirbt Christina Worm, Vorsitzende von Mensch ist Mensch e.V., um weitere Spenden.

 

Wenn sie noch Puzzle, Spiele, Spielzeug, Süßigkeiten oder andere Dinge haben, die man an Kinder verschenken kann, können Sie diese in unserem Büro abgeben oder an uns schicken. Die Adresse lautet:

Mensch ist Mensch e.V.

Hochfeldstraße 34

47053 Duisburg

 

Sollten Sie unsere Weihnachtsaktion statt mit Sachspenden lieber mit einer Geldspende unterstützen wollen, können Sie das per PayPal oder über das Spendenkonto tun. Von den eingegangenen Spenden werden wir entsprechende Geschenke organisieren und verteilen.

 

Unser Spendenkonto lautet wie folgt:

Mensch ist Mensch e.V.

Volksbank Rhein-Ruhr eG 

Iban : DE06350603861260770006

Bic: GENODED1VRR

 

Als Verwendungszweck einfach „Weihnachtsaktion“ eintragen. Falls sie eine Spendenquittung bekommen möchten, geben Sie bitte zusätzlich Ihren Namen und Adresse an.

 

Spenden über Paypal:




 

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Dez 06

Telefonische Erreichbarkeit Mensch ist Mensch

Bedingt durch technische Umstrukturierungsmaßnahmen kann die im Kopf genannte Rufnummer nicht mehr länger verwendet werden.
Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen möchten, nutzen Sie bitte die folgende Rufnummer:

0203/ 928603260

Wir bemühen uns möglichst schnell, auch wieder die Erreichbarkeit des Büros während der Öffnungszeiten zu gewährleisten.

 

Der Vorstand

 

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Dez 06

Mensch ist Mensch e.V. mit neuem Vorstand

Auf der ausserordentlichen Mitgliederversammlung am 04.12.2015 von Mensch ist Mensch e.V. wurde der Vorstand wieder komplettiert. Die zuvor amtierende zweite Vorsitzende Christina Worm wurde in die Position als erste Vorsitzende gewählt. Simone Brand bekleidet nun das Amt der zweiten Vorsitzenden.

 

Die Mitglieder beauftragten den neuen Vorstand als erstes, die anstehende Weihnachtsgeschenkeaktion mit besonderem Elan anzugehen.

 

 

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Nov 26

Rückzug von Frank Knott aus dem Vorstand des Vereins Mensch ist Mensch e. V.

Aufgrund von privaten und gesundheitlichen Gründen hat Frank Knott am heutigen Tag seinen Rücktritt vom Amt des ersten Vorsitzenden des Vereins Mensch ist Mensch erklärt. Zur Nachwahl und um die weiteren Aufgaben und Zielsetzungen des Vereins zu besprechen wird kurzfristig eine Mitgliederversammlung durch den restlichen Vorstand einberufen.

 

Der Verein Mensch ist Mensch wünscht Frank Knott eine baldige Genesung.

 

 

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Nov 19

Wir möchten Kindern, die nichts haben auch dieses Jahr eine Freude zu Weihnachten machen!

Liebe Mitmenschen,
wie auch schon im letzten Jahr möchten wir, vom  Mensch ist Mensch e.V., auch den ärmsten Familien in unserem direkten Umfeld ein beschauliches Weihnachtsfest ermöglichen, indem wir den Kindern kleine Geschenke zukommen lassen.

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In unserer Gesellschaft wird die Armut ein immer größeres Thema und das ist leider vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit, für alle spür- und sichtbar. Auf diese Missstände möchten wir Sie aufmerksam machen, in der Hoffnung, diesen Familien Lebensqualität und Glück zu aramisspenden.

Dafür möchten wir für 500 betroffene Kinder ein kleines Geschenk zusammenstellen!
Wir erhoffen uns Ihre Unterstützungen, z.B. in Form von Sachspenden wie Süßigkeiten oder Spielzeugen, um unsere Mission zu erfüllen und den Kindern am 23. und 24. Dezember, bei der Geschenkausgabe, ein lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Wir wünschen auch Ihnen und Ihren Nächsten vom Herzen eine harmonische Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest,

Lieben Dank                                                                                                                                                            IMG_20151105_142412

Das Team vom Mensch ist Mensch e.V.

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Hochfeldstr. 34

47053 Duisburg Hochfeld

Spendenkonto :

Mensch ist Mensch e.V.

Volksbank Rhein-Ruhr eG
Iban : DE06350603861260770006
Bic: GENODED1VRR

Sie können auch ganz einfach via PAYPAL an uns Spenden

Spenden via PAYPAL :




 

 

Bitte Lesen sie : http://www.menschistmensch.de/twitter-und-die-kinder-in-duisburg-hochfeld/

 

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Nov 09

Gratis Rechtsberatung am 18.11.15

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am Mittwoch den 18.11.15 ab 12 Uhr wieder Gratis Rechtsberatung von

Rechtsanwältin Christina Worm im Mensch ist Mensch Büro

Hochfeldstr 34 47053 Duisburg-Hochfeld

 

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Nov 04

Am Montag, 09.11.2015 stellt sich Duisburg quer!

(mit freundlicher Genehmigung von Jan Ingensiep)

(mit freundlicher Genehmigung von Jan Ingensiep)

Ausgerechnet am Jahrestag der Reichspogromnacht hat PEGIDA NRW einen Aufmarsch in der Duisburger Innenstadt angekündigt. Ein breites Bündnis aus demokratischen, antirassistischen und antifaschistischen Gruppen, Organisationen und Parteien, ruft dazu auf, sich der rassistischen und menschenfeindlichen Hetze von PEGIDA NRW entgegenzustellen !!

Der Verein Mensch ist Mensch e.V. wird sich selbstverständlich an der geplanten #NoPegida Demonstration am Duisburger Hbf zu beteiligen.

Aus diesem Grund rufen wir von Mensch ist Mensch e.V. alle Menschen dazu auf, sich der #NoPegida Demonstrationen anzuschließen,

Bitte zeigt, das für so etwas in Duisburg kein Platz ist !

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Okt 20

Ehrwin des Monats der WDR Lokalzeit für Mensch ist Mensch e.V.

IMG_20151019_173934Wir von Mensch ist Mensch e.V. freuen uns sehr das wir von denn WDR Lokalzeiten mit dem „Ehrwin des Monats “ ausgezeichnet worden sind .

Mit diesem Preis zeichnet die Lokalzeit einmal im Monat Menschen aus die sich ehrenamtlich engagieren..

Für uns von Mensch ist Mensch e.V. ist der „Ehrwin“ eine tolle Anerkennung unserer Arbeit und wir bedanken uns herzlich bei den WDR Lokalzeiten .

Der Beitrag in der WDR Mediathek http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit/videoehrwindesmonatsfuerfrankknottausduisburg100_size-L.html?autostart=true#banner

http://www1.wdr.de/studio/lokalzeit-am-samstag-100.html

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Okt 15

Mensch ist Mensch e.V. aus der Sicht einer Praktikantin

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Hallo liebe Leser und Freunde des Vereins Mensch ist Mensch e.V..
Mein Name ist Annika, ich bin 17 und mache momentan mein Abitur an einem Gymnasium in Mülheim an der Ruhr. Danach möchte ich einem Studium und einer Tätigkeit im Bereich der sozialen Arbeit nachgehen.
Deshalb habe ich mich für die letzten Herbstferien für ein freiwilliges Praktikum im Mensch ist Mensch Büro beworben, um einen Einblick in das Berufsfeld der sozialen Arbeit und die immer größer werdende Flüchtlingsproblematik, auch in meiner Umgebung, zu bekommen.
Meine Wahl für eine Organisation viel dabei eher zufällig auf den Verein Mensch ist Mensch e.V., als ich auf den Twitter-Account des Vereins ( @Mal1Euro ) gestoßen bin und mir darauf folgend einige Blogeinträge durchgelesen habe. Den dort vertretenen Meinungen und Einstellungen konnte ich mich anschließen.
Ich habe mir für mein Praktikum also eine Zeit mit netten Menschen vorgestellt, die unsere Gesellschaft am schwächsten Bereich weiter aufbauen wollen.

Auf meine Anfrage bekam ich sehr schnell eine positive Antwort und ich wurde direkt freundlich, und trotz stark besuchtem Büro, gut gelaunt empfangen.
Mein erster Eindruck des Teams und des Büros, sowie den hilfesuchenden Menschen war sehr gut. Alle waren nett und haben mich sofort akzeptiert. Vom ersten Tag an haben alle versucht mich zu integrieren, auch wenn ich selber keinerlei Erfahrungen mitgebracht habe.

Auch wenn ich recht schnell bei einigen Aufgaben helfen konnte, war vor allem die oft chaotische Situation im Büro für mich eine neue Erfahrung. Den Überblick zu behalten, bei so vielen Leuten, die alle andere Fragen oder Probleme haben, ist auf den ersten Blick unglaublich kompliziert. Trotzdem habe auch ich nach einigen Tagen das System im vermeintlichen Chaos verstanden und mich für meine Aufgaben besser vorbereitet gefühlt.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich durch das Praktikum sehr viele neue Eindrücke gewinnen konnte.
Neben der deutsche Bürokratie, die ich aus einer grundlegend veränderten Perspektive kennenlernen konnte, hat mich vor allem der Aspekt der ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ angesprochen. Jedes Problem kann irgendwie gelöst werden und es wird mit allen Mitteln versucht, den Menschen das deutsche Regelwerk näher zu bringen und zu erklären, um in Zukunft auftretende Probleme möglichst zu vermeiden.
Auch das System nach dem das Team arbeitet ist grundlegend verschieden zu der Arbeitsweise anderer Hilfsorganisationen. Es werden nicht erst umständlich Termine vereinbart oder die Menschen an andere Stellen verwiesen. Es wird dann geholfen, wenn die Hilfe benötigt wird, die Türe des Büros steht für alle offen.
Das Besondere aber, was ich am Verein Mensch ist Mensch e.V. schätzen gelernt habe, ist der Umgang mit den Menschen. Ausnahmslos jedem, der offen auf das Team zukommt, wird bestmöglich geholfen. Sprachbarrieren werden mit allen Mitteln überwunden und jeder, auch andere Hilfesuchende, unterstützen das Team so gut sie können. Es entsteht ein Zusammenhalt zwischen allen, weil niemand einen anderen abwertend behandelt oder zuerst um den eigenen Vorteil kämpft, wie es sonst im Rest unserer Gesellschaft so oft der Fall ist.
Abschließend bleibt mir nur eins zu sagen: Danke für die zwei sehr lehrreichen Wochen bei euch!

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Okt 03

Wir bitten um Hilfe ,damit wir besser Helfen können !!

 

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Mensch ist Mensch e.V ist ein Verein von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, hilfesuchenden Menschen in allen Belangen des täglichen Lebens zu beraten und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Dazu arbeiten in unserem Verein alle Handelnden auf rein ehrenamtlicher Basis.

Für uns ist jeder Mensch gleich wichtig und wertvoll !!

Dabei spielt es nach unseren Verständnis keine Rolle, woher der Mensch stammt .

Was machen wir?

Wir beraten und vermitteln in unserem kleinen Büro zwischen Mitbürgern und Ämtern oder Behörden, um eine zufriedenstellende und schnelle Lösung von Problemen für alle Beteiligten herbei zu führen. Pro Woche führen wir zwischen 150 -230 Beratungsgespräche

Wir bieten allgemeine Sozialberatung, unsere Beratung setzt bei dem Hilfebedarf an, den der bzw. die Ratsuchende benennt oder erkennen lässt. Im Mittelpunkt steht immer der Mensch.

Die Information und Beratung orientiert sich an dem Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen und unterliegt selbstverständlich der Schweigepflicht.

Wir vermitteln Menschen zu Anbietern spezieller Angebote im sozialen Sektor wie z.B. Schuldnerberatung oder auch Drogenberatung oder Psychologische Hilfstellen usw.

Wir begleiten Menschen unentgeltlich zu Terminen bei Ämtern, Behörden und anderen Stellen   (Stadtwerke, Kitas, Schulen, Jobcenter ,Ausländeramt ) oder auch z.B. Angstpatienten zu Ärzten. Pro Woche begleiten wir zu ca 20 -30 Terminen

Wir helfen bei dem Ausfüllen von Anträgen und Formularen.

Wir sind Aktiv in der Flüchtlingshilfe .

Sachspenden wie Kleidung ,Hygieneartikel oder gerne Spielsachen für Kinder leiten wir gerne an die Bedürftigen weiter .

Wir organisieren kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte. Bieten alle 14 Tage eine offene gratis Rechtsberatung durch Rechtsanwälte  in unseren Büro an.

 

Wir bringen eine Straßenzeitung heraus die wir zum Selbstkosten Preis an Bedürftige weitergeben  und somit  ermöglichen das diese Menschen sich legal ein paar Euro dazu zu verdienen.

Mensch ist Mensch e.V. finanziert sich rein aus Spenden .

Mensch ist Mensch e.V. erhält keinerlei Staatliche oder Städtische Fördermittel

Wir brauchen Dringend Ihre Hilfe !

Jeder Euro, den wir gespendet bekommen, geht zu 100 % in die Arbeit für die Menschen, denen wir helfen. Alle beteiligten Helfer tun das absolut ehrenamtlich.

denn wie bekannt finanziert sich unser Verein einzig aus Spenden, auf die wir nach wie vor angewiesen sind, damit wir weiter allen helfen können, die sich an uns wenden und unsere Hilfe benötigen,

Die Spenden dienen zu 100% dem Aufrechterhalt unseres Bürobetriebes .sowie in für die Kosten für Versicherung, Steuern und Kraftstoff des uns gespendeten PKW`s und fließen nicht in Verwaltungskosten .

 

Jeder Euro, den Sie erübrigen können, hilft uns, ein offensichtlich dringend notwendiges Projekt zum Erhalt des sozialen Friedens in unserer Stadt anbieten zu können.

 

Daher unsere dringende Bitte an Sie; unterstützen Sie uns und damit die Schwächsten in unser Gesellschaft.

Sie können auch ganz einfach via PAYPAL an uns Spenden benutzen Sie dafür einfach das Symbol hier :

Spenden via PAYPAL :




 

oder nutzen Sie unser Spendenkonto :

Mensch ist Mensch e.V.

Volksbank Rhein-Ruhr eG

  Iban : DE06350603861260770006    

Bic:   GENODED1VRR

Unser Verein ist beim Finanzamt Duisburg-West als mildtätig anerkannt und kann über jede Zuwendung eine Spendenquittung ausstellen – diese kann von Ihnen im Rahmen der Steuerlichen Bedingungen voll abgesetzt werden.

 

WICHTIG: Für Geldspenden bis 200 € an uns genügt der Überweisungs- oder Einzahlungsbeleg der Bank als Spendennachweis wenn Sie trotzdem eine Spendenquittung erhalten möchten teilen Sie es uns bitte mit.Wir werden Ihnen sie dann gerne nach Eingang der Spende zukommen lassen.

 

Bitte helfen Sie uns weiter Helfen zu können.

Frank Knott

1.Vorsitzender Mensch ist Mensch e.V.

 

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Sep 18

Impfaktion für Kinder ohne Krankenversicherung ein voller Erfolg

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Foto Thomas Rodenbücher

Am heutigen Freitag fand in unseren Beratungsbüro  eine Impfaktion für Kinder ohne Krankenversicherung statt.

In Absprache mit dem Duisburger Gesundheitsamt, konnten binnen zweier Stunden, 30 Kinder gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft werden.

Wir sind stolz, dass unsere Aktion so einen Zuspruch und Zulauf bekommen hat und die Eltern uns Vertrauen .

Es hat in der Vergangenheit mehrere versuche gegeben Impfaktionen durchzuführen leider sind alle bisherigen versuche daran gescheitert das die Menschen nicht zu den Terminen erschienen sind . Wir hätten deutlich mehr Kinder impfen können, doch leider hatten wir nur 30 Impfdosen und Impfpässe.“,

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Foto Thomas Rodenbücher

Wir werden voraussichtlich am 2.10 die nächste Impfaktion durchführen und dann deutlich mehr Impfdosen zur Verfügung haben

Foto Thomas Rodenbücher

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impfaktion-9770 Foto Thomas Rodenbücher

 

 

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Frank Knott

@mal1Euro

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Sep 15

Es muss dringend etwas geschehen

Es muss dringend etwas geschehen es gibt immer mehr Menschen die keinerlei Krankenversicherungsschutz haben

und am schlimmsten betroffen sind wie immer die Kinder .

Es wird immer schwerer Menschen in die gesetzlich vorgeschriebene Krankenversicherung zu bringen auch wenn die Menschen sich „Freiwillig“ Versichern wollen versuchen die gesetzlichen Krankenkassen alles um die Menschen nicht aufnehmen zu müssen oder für denn gesamten Zeitraum wo die Menschen hier in Deutschland leben die Beiträge nach zu erheben obwohl eben keinerlei Leistungen erbracht worden ,was mal eben im schlimmsten Fall ein paar Tausend € betragen kann ,wer kann das schon bezahlen . .

Wir Steuern auf eine absolute Humanitäre Katastrophe zu wenn Kinder nicht geimpft werden oder dringende Ärztliche Untersuchungen bzw Behandlungen nicht gemacht werden .

Ich rede nicht von bedauerlichen Einzelfällen alleine in Duisburg sind ca 10000 Menschen ohne Versicherungsschutz wenn man das auf das gesamte Bundesgebiet hochrechnet wird mir schwindelig .

Frank Knott

@mal1Euro

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Aug 29

Neuer und alter Vorstand für Mensch ist Mensch e.V.

Am 29.08.2015 tagte in der Geschäftsstelle von Mensch ist Mensch e.V. die jährliche Mitgliederversammlung.
Nachdem der Vorstand durch die Mitglieder für das Rumpfgeschäftsjahr 2014 entlastet wurde, wurden
satzungsgemäß die Vorstandsposten gewählt.

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Der neue Vorstand setzt sich nach dem Willen der Mitglieder wie folgt zusammen:

  1. Vorsitzender Frank Knott
  2. Vorsitzende Christina Worm
  3. Schatzmeister Kurt Klein

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Aug 28

jetzt geht es um den taz #PanterPreis ….

Wir vom Verein Mensch ist Mensch e.V. sind von der taz neben 5 anderen Organisationen für den Panter Preis nominiert worden.

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Bild: Anja Weber

Für uns als junger Verein, der vor einigen Tagen sein einjähriges Bestehen gefeiert hat, ist alleine die Nominierung eine große Ehre und ein großes Lob für unsere Arbeit .

 ab dem 08.08.15 findet bis zum 06.09.15 die Leser-Wahl statt :

Auf www.taz.de/panter kann man über denn diesjährigen Preisträger abstimmen 

 

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Die handgefertigte taz Panter Preisskulptur. Bild: Hein-Godehart Petschulat

Die handgefertigte taz Panter Preisskulptur. Bild: Hein-Godehart Petschulat

Wir sind uns sicher, dass alle sechs Organisationen, die dieses Jahr für den taz Panter Preis nominiert sind, ihn auch verdient haben ,

haben aber auch den Ehrgeiz, wenn wir schon nominiert sind, ihn auch zu gewinnen. Aus diesen Grund unsere Bitte an Sie: bitte Stimmen Sie für uns.

Lieben Dank

Mensch ist Mensch e.V.

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Aug 24

„ICH MENSCH, DU MENSCH, ALLE EIN GOTT“

Das Vereinslokal von „Mensch ist Mensch“ auf der Hochfeldstraße im gleichnamigen Duisburger Stadtteil füllt sich langsam. Es ist kurz vor 11 Uhr und heute gibt es ab 12 Uhr wieder eine kostenlose Rechtsberatung durch die Anwältin und Mitvorstand des Vereins, Christina Worm. Wartenummern werden verteilt und eine ungefähre Wartezeit angesagt. So wird vermieden, dass die Hilfesuchenden stundenlang vor dem Hauseingang oder auf dem Bürgersteig stehen. Die meisten überbrücken die Zeit mit wichtigen Erledigungen.

Foto Thomas Rodenbücher

Foto Thomas Rodenbücher

Drei Schreibtische wuchten sich in den kleinen Raum, um die jeweils mehrere Sitzgelegenheiten drapiert sind. Zwei alte Ledersesel, getrennt durch einen kleinen Beistelltisch (der auch als Sitzgelegenheit genutzt wird), dienen als Wartezone.
Es sind überwiegend Frauen, die beim Verein und Rat und Hilfe nachsuchen. Einige kommen extra aus den Nachbarstädten Oberhausen und Düsseldorf, um hier eine Rechtsberatung zu bekommen. Sie legen ungeöffnete Briefe auf die Schreibtische und möchten, dass die Ehrenamtler diese für sie lesen und übersetzen.
Der neuste Trick der Drückerkolonen, erklärt Frank Knott, Vorsitzender des Vereins: Es werden den analphabetischen Roma Lebens- oder Haftpflichtversicherungen als günstige Krankenversicherungen untergeschoben.
Max und Ilias, zwei Studenten, die ehrenamtlich für den Verein tätig sind, füllen Anträge für die Familienkasse, für das Jobcenter oder andere Ämter aus.

Wir sind mit Luminita Caldararu verabredet. Lumi, wie sie von allen genannt wird, ist die Dolmetscherin des Vereins,
ohne die hier nichts oder nur sehr eingeschränkt funktionieren würde. Als sie beim Schwarzfahren erwischt wurde, suchte sie im letzten Jahr Hilfe im Verein. Verurteilt zu 240 Sozialstunden, bot Frank Knott ihr an, dies im Verein als Dolmetscherin abzuleisten. „Alle waren von Lumi und ihrer Arbeit sofort begeistert, so dass wir ihr im Anschluss sofort einen 400 Euro-Job angeboten haben“, sagt der Vereinsvorsitzende.

Lumi ist in Făgăraș, einer Kleinstadt nordwestlich von Bukarest, aufgewachsen. Mit ihren fünf Schwestern und drei Brüdern müsste sie früh den Tod der Mutter erleben und den Haushalt und die Erziehung der Geschwister übernehmen. Eine Schule hat Lumi nie besucht, eine Ausbildung nie absolviert. Lesen und schreiben kann sie nicht, dafür spricht sie mit Rumänisch, Polnisch, Deutsch und Romanes, vier Sprachen fließend, dazu noch ein wenig Italienisch.

Făgăraș galt im 20. Jahrhundert als antikommunistische Hochburg. Es erstaunt, dass gerade Mitglieder einer unterdrückten Minderheit wie die Roma der Diktatur von Nicolae Ceaușescu mehr Positives als Negatives abgewinnen können. „Sicher waren wir vielen Regeln unterworfen, aber wir hatten Arbeit und konnten unsere Familien ernähren. Wenn Paare geheiratet haben, gab es eine Wohnung vom Staat“, sagt Lumi. Erst nach dem Regimewechsel ging es den Roma richtig schlecht. Arbeitslosigkeit, Hunger, Ghettoisierung und Verelendung waren nach der Hinrichtung Ceaușescus für die Roma an der Tagesordnung, erklärt sie weiter.
2008 verlässt sie die etwas mehr als 30.000 Einwohner zählende Kleinstadt im Bezirk Brașov in Siebenbürgen und kommt nach Duisburg. Es beginnt die Jagd nach Arbeit, nach dem guten Leben. Die erste Wohnung, der erste Reinfall. Unbewohnbar sei sie gewesen, erklärt Lumi: kein Wasser, keine Heizung, ein Loch.

Sie verlässt mit Ihrem Mann Duisburg in Richtung Berlin, wo sie bis 2012 lebt.
Auf der Straße lernt sie Deutsch. Der erste Job ist der Verkauf der Straßenzeitung fifty-fifty. In Berlin sei vieles einfacher gewesen, sagt Lumi hinsichtlich der Behörden. Wenn sie erzählt, drängt sich der Eindruck auf, dass die Hauptstadt-Behörden wesentlich routinierter und professioneller mit den Zuwanderern aus Süd-Ost-Europa umgehen als die Duisburger. In Berlin, so Lumi, werden Anträge umgehend bearbeitet und beschieden. In Duisburg lehnt das Jobcenter anscheinend schon aus Prinzip erstmal alles ab.

Als die Familie 2012 wieder von Berlin nach Duisburg gezogen ist, begann eine Odyssee von Behördenwillkür. Man habe dem Duisburger Jobcenter damals alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt, erzählt die 31-Jährige. „Immer wieder haben die Sachbearbeiter behauptet, es würden Urkunden oder andere Unterlagen fehlen, um einen Antrag positiv zu entscheiden. Manchmal wurde sogar gesagt, man habe die Unterlagen verlegt“, erklärt die Roma-Frau bitter.
Im Jahr 2014 konnte die sechsköpfige Familie, die nur Kindergeld zur Verfügung hatte, kaum noch Miete oder Lebensmittel bezahlen. Lumi ging zum Amtsgericht, ließ sich dort einen Antrag für das Sozialgericht ausfertigen, und klagte gegen das Jobcenter. Das Gericht entschied im Jahr 2015, dass der Familie sehr wohl und vollumfänglich Leistungen vom Jobcenter zustehen würde, und dies rückwirkend seit Antragstellung im Jahr 2012. Immerhin hat das Duisburger Jobcenter es geschafft, die Leistungen für das Jahr 2014 anzuweisen.

In diesen harten Jahren für die Familie, musste Lumi öfters in einem kleinen türkischen Lebensmittelladen anschreiben lassen. Auch der türkische Vermieter zeigte in dieser Zeit mehr als einmal Geduld und Mitgefühl und stundete die fälligen Mietzahlungen. Seit dieser Zeit hat die ganze Familie ein gutes Verhältnis zu den türkischen Migranten in Hochfeld.

Generell ist das Verhältnis zu anderen Migranten gut. „Wir haben mit anderen Migranten einiges gemeinsam“, sagt der 15 Jährige Pavel, und sei es nur die  gemeinsame Fremdheit in einem anderen Land. So komme man sich näher, erklärt er weiter. Lumi ergänzt, dass sie aber auch ein gutes Verhältnis zu den deutschen Nachbarn hätte. Man gehe zusammen einkaufen, trinke zusammen Kaffee und unterhält sich. Sie erinnert sich gut an einen der ersten Sätze einer deutschen Nachbarin ihr gegenüber: „Ich Mensch, du Mensch, alle ein Gott“. Ob sie denn schon negative Erfahrungen mit den Deutschen hier gemacht hätte wollen wir wissen. Lumi muss nicht lange überlegen und erklärt, dass es sehr selten zu verbalen Übergriffen gekommen sei, und darunter auch nichts, was sie nachhaltig verletzt hätte.

Der Ehemann ist seit Jahren psychisch erkrankt. Er ist adrett und sauber gekleidet, genauso wie der Rest der Familie.Ziprian ist 38 Jahre alt. Er kümmert sich um Aramis, den jüngsten Zuwachs der Familie, und schiebt den Kinderwagen stoisch vor sich her. Man merkt ihm die Erkrankung an, da er sich stark retardiert bewegt und spricht, Letzteres meist einsilbig.

Im Laufe des Gesprächs fällt das Wort „Zigeuner“. Ich will wissen, wie die Jungs mit der Bezeichnung, die ja für die meisten Deutschen eher ein Stereotyp und zugleich Beleidigung ist, umgehen.
„Ich bin stolz, ein Zigeuner zu sein“ intoniert Darius kraftvoll. Er wolle gar nichts anderes sein als Zigeuner, sein Großvater habe ihm diesen Stolz beigebracht, erklärt er weiter. Also keine Beleidigung? „Nein, für uns nicht, schon gar nicht untereinander.“
Angesprochen, welche Vorurteile am meisten schmerzen, antwortet der 20 Jährige Darius spontan, dass ihm als Roma unterstellt wird, dreckig und unordentlich zu sein. „Komm mit zu uns, schau dir mein Zimmer an, da ist alles sauber, alles ordentlich, Dreck gibt es bei uns nicht.“

Die Wünsche der Jugendlichen sind so einfach wie altbacken. Sie wollen einen guten Job, in dem sie genug verdienen um eine Familie zu ernähren. Ja, Familie ist schon den Jugendlichen wichtig. Darius sucht zur Zeit einen Ausbildungsplatz, während Pavel noch die Schule besucht.

Ob sie sich vorstellen könnten, eine deutsche Frau zu heiraten. Lumi winkt sofort ab. Nein, sowas gehe auf keinen Fall. Nur eine Romani könne ihre Schwiegertochter werden. Darius versucht die Reaktion der Stiefmutter zu konkretisieren. Es ist wohl für eine deutsche Frau problematisch, sich in den Roma-Alltag zu integrieren, meint er. „Bei uns tragen die Frauen immer lange Röcke, das ist unsere Kultur, das ist der Respekt, den die Frau erfüllen muss,“ führt er aus. Der 15 Jährige Pavel, der neben seiner Mutter sitzt, sieht das etwas anders. „Meine Eltern werden das wohl akzeptieren müssen, wenn ich mich in eine deutsche Frau verliebe“ und grinst verschmitzt seine Mutter, die tief Luft holt, an.

Angesprochen auf die sogenannten „Kommitees“, Gruppen von einflussreichen Roma, die für Recht und Ordnung sorgen, Schlichtinstanz sind und allgemein das Zusammenleben der Roma regeln, winkt Ziprian ab, so was gebe es in Hochfeld nicht, die würden woanders wohnen. Tatsächlich scheint es so, als würde das rumänische Komitee in Hochfeld kaum Einfluss haben, jedenfalls keinen sichtbaren. Dies war bei dem Verein, der vorher in dem Ladenlokal residierte; anders. Dort waren immer bulgarische Komiteemitglieder anwesend und haben teilweise massiv auf die Arbeit des Vereins eingewirkt.

Während unseres Gesprächs spielt die 5-Jährige Ramira, die zweitjüngste Tochter, im Ladenlokal. Sie ist angetan von der Kamera und dem Diktiergerät welche vor mir auf einem der Schreibtische liegen. Lumi ist stolz auf ihre Patchwork-Familie. Der 20 Jährige Darius wurde von Ziprian vor 17 Jahren mit in die Ehe gebracht. Während Pavel ein guter Schüler ist, der seiner Mutter im Alter von 8 Jahren als „Dolmetscher“ bei Behörden geholfen hat, so läuft der jüngste Sohn David gerne mal an der Schule vorbei, wie Knott mit einem Grinsen anmerkt.

Es ist später Nachmittag geworden und Lumi wird nervös. Lange rumsitzen und unterhalten ist nicht ihr Ding. Nach einem Tag im Vereinslokal muss sie noch den Haushalt machen und die Familie bekochen. Wir bedanken uns für das Gespräch und verabschieden uns.

Luminita Caldararu und ihre Familie unterscheidet sich nicht großartig von deutschen Familien in ähnlicher sozi
aler Situation. Aber sie zeigt, dass man mit dem Willen Deutsch zu lernen, ein großen Schritt in Richtung Integration gehen kann und in naher Zukunft auch finanziell unabhängiger werden kann. So sagt Frank Knott, dass der Verein versuchen würde, Lumi im nächsten Jahr fest anzustellen.

 


Von Thomas Rodenbücher

 

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Aug 20

2. Ausgabe von Straßenzeitung Bachtalo erschienen.

11873380_870221299737236_3255455931309069274_nHeute erscheint die 2. Ausgabe unserer

Straßenzeitung

Diese kann auch gegen eine Spende als PDF heruntergeladen werden

Bitte lesen Sie hier weiter :

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Aug 04

Routineüberprüfung made by Ausländeramt & Jobcenter Duisburg….

In der letzten Ausgabe der Straßenzeitung Bachtalo schrieb ich darüber, dass wir die Vermutung haben, Unbenannt

dass gezielt versucht wird Roma aus Duisburg von Seiten der Behörden loszuwerden.

Dies wurde Seitens der Behörden – auch bei Nachfragen vor den Gerichten – immer wieder vehement abgestritten.

Die vielen Ordnungsverfügungen nach denen Romafamilien eine Pflicht zur Ausreise auferlegt wurden seien lediglich durch Routine Überprüfungen entstanden.
Hierbei muss angemerkt werden, dass in den meisten dieser Familien ein oder mehrere Familienmitglieder in einem Arbeitsverhältnis stehen.

Viele Ordnungsverfügungen wurden daher bereits wieder zurück genommen. Da dies die Ausländerbehörde mittels einer Anfrage bei dem Jobcenter auch leicht hätte herausfinden können, war ich fast geneneigt, doch an Routineüberprüfungen zu glauben.

Bis jetzt.

Nunmehr fand sich in einer Akte der Stadt Duisburg folgender Sachverhalt.
Eine Frau beantragte Arbeitslosengeld 2 für sich, ihren schwerkranken Mann und ihre Kinder. Hierüber entschied das Jobcenter nicht, so dass ein Eilverfahren geführt wurde.

Das Sozialgericht verurteilte das Jobcenter daraufhin die Leistungen an die Familie zu erbringen.

Ein paar Tage später findet sich folgendes Schreiben in der Akte:

„Anliegend übersende ich folgende Entscheidung, wonach das Jobcenter Duisburg zur Erbringung von Leistungen verpflichtet worden ist. Die Genannten sind weder Arbeitnehmer noch Selbstständige. Sie verfügen nicht über ausreichende Mittel ihren Lebensunterhalt und Krankenversicherungsschutz sicherzustellen.
Ich bitte daher um Prüfung und Rückmeldung, ob im vorliegenden Fall der Verlust des Rechts auf Freizügigkeit und die Ausreisepflicht festgestellt werden kann.“

Unbenannt
Ein Gericht verurteilt also eine Behörde zur Zahlung.

Diese versucht die Menschen nun auf anderem Wege loszuwerden. So sieht in Duisburg also eine Routineüberprüfung aus?

Na danke auch.

Es wird mit aller Macht versucht, die Menschen wieder weg zu schicken. Das was in Deutschlands Behörden passiert, kann man wohl kaum als Willkommenskultur auffassen. Es ist verständlich, dass die Behörden die Sachverhalte überprüfen. Aber mit aller Macht versuchen ungewollte Menschen wieder in ihr Elend zurückzuschicken? Das geht gar nicht.

Christina Worm    

@BackschafterBo

 

 

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Aug 02

1. Geburtstag

Heute hat Mensch ist Mensch e.V, 1. Geburtstag :-)

Unser Dank geht an alle Gründungsmitglieder die vielen Unterstützer und an die Ehrenamtlich tätigen Menschen die unsere Arbeit erst möglich machen !!

Mein persönlicher Dank geht auch an meine Vorstandkollegen Christina Worm & Kurt Klein denen ich jede menge Nerven gekostet habe !!

Frank Knott
1 Vorsitzender Mensch ist Mensch e.V.

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Aug 01

1 Jahr Mensch ist Mensch – eine erste fast private Bilanz….

Am 2.10.15 ist der erste Geburtstag von Mensch ist Mensch e.V.  es ist an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen.

Mit der Idee und dem willen Menschen zu Helfen wollen trafen sich Christina Worm (Rechtsanwältin aus Essen ) und meine Wenigkeit zwischen 2 Terminen im Frühjahr 2014 in einen Straßenkaffee in Duisburg-Hamborn . Sehr schnell war der Entschluss gefasst einen Verein zu gründen . Der Name des Vereins war ebenfalls recht schnell gefunden – „Mensch ist Mensch“  gibt genau unsere Menschenbild wieder .

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Einige tage später kam ich mit einen Geschäftsmann aus Duisburg ins Gespräch, der mir „leichtsinnigerweise“ erzählte, dass er in Duisburg-Hochfeld ein kleines leerstehendes Ladenlokal hat, welches er sowieso nicht wirklich vermieten könne – 2 Tassen Kaffee später hatte ich das Büro und die Zusage, dass sogar Strom Heizung sowie Internet für das Büro bezahlt würde

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So konnten wir am 07.07.2014 unser Büro eröffnen , eingerichtet mit Möbeln vom Sperrmüll und Spenden anderer Vereine, sowie mit einem Startbudget von gespendeten 30€, nahmen wir in unseren Büro in Duisburg Hochfeld die Arbeit auf.

am 02.08.14 wurde mit 9 Gründungsmitgliedern der Verein Mensch ist Mensch e.V. gegründet ,  Die Gründungsmitglieder kommen aus allen Bevölkerungsschichten, dabei sind unter anderem eine Landtagsabgeordnete, ein Berufssoldat genau wie eine Rechtsanwältin neben selbständigen Unternehmern gleichberechtigt mit ALG2 Beziehern.

Innerhalb sehr kurzer Zeit wurden wir aufgrund unserer sehr eindeutigen Satzung vom Finanzamt als Gemeinnützig bzw Mildtätig anerkannt .

Eine Spende eines Mitglieds des Bundestages  in Form eines Multifunktionsdruckers, der uns bis heute treue Dienste erweist,erleichterte uns unsere Anfangszeit enorm.

Gleich vom ersten Tag an wurden wir mit Hilfegesuchen und der damit verbundenen Arbeit geradezu überrollt und bewegen uns täglich an der Belastungsgrenze. Dennoch stellt jeder Tag im Büro eine positive Herausforderung da und zeigt uns, wie wichtig und vor allem notwendig unsere Arbeit ist. Pic-20141126-002

Ohne Ehrenamtliche Helfer wäre das alles nicht möglich Im Büro sind ständig ehrenamtlich 2-3 Menschen und zusätzlich noch unsere Romanes-Sprachmittlerin, die wir Dank eines Sponsors für sechs Monate mit einen Minijob beschäftigen können. Jeder einzelne von Ihnen leistet beinah unvorstellbares. Ich möchte mich auch hier bei jeden einzelnen recht herzlich bedanken . Ihr seit Toll !!

Es kann nicht oft genug betont werden – das wir jedem helfen, der sich an uns wendet,

Für uns ist jeder Mensch gleich wichtig und wertvoll !!
Dabei spielt es nach unseren Verständnis keine Rolle, woher der Mensch stammt .
Die jeweilige Religion oder auch die sexuelle Ausrichtung sind privat Sache und gehen uns nichts an !

Zu uns kommen :

Menschen, die Probleme mit den verschiedenen Ämtern habenBPb7oAkCcAAVxFa.jpg large
wie z.B. Jobcenter, Ausländeramt, Sozialamt, Jugendamt, usw.
Menschen, die Probleme mit ihren Vermietern oder Energieversorgern haben,
Menschen, die Probleme mit Rechnungen und Gläubigern haben,
Menschen, die Probleme mit der Staatsanwaltschaft haben,
Menschen mit Suchtproblemen,
Menschen mit psychologischen Problemen.

Zahlen und Fakten :

Pro Woche führen wir zwischen 150 -200 Beratungsgespräche

Pro Woche begleiten wir zu ca 20 -30 Terminen  Menschen unentgeltlich zu Terminen bei Ämtern, Behörden und anderen Stellen (Stadtwerke, Kitas, Schulen, Jobcenter ) oder auch z.B. Angstpatienten zu Ärzten.IMG_0121

Weit mehr als 1000 Anträge haben wir bis jetzt ausgefüllt .

alle 14 Tage bieten wir eine offene gratis Rechtsberatung durch Rechtsanwälte in unseren Büro an. diese Beratung wird jeweils von 20-30 Menschen in Anspruch genommen .

Der Verein ist prinzipiell ehrenamtlich und kostenfrei für die hilfesuchenden Menschen tätig

Standort bedingt stammt ein sehr großer Teil der Menschen die sich an uns wenden aus Rumänien bzw. Bulgarien und eben ein sehr großer teil sind Roma die meist  in prekären finanziellen Umständen leben, wodurch die Kinderarmut in Duisburg-Hochfeld besonders hoch ist. Umso mehr freuen wir uns, die Weihnachtsaktion 2014 zu unseren Highlights zählen zu dürfen, in deren Rahmen wir weit über 250 Kindern ein kleines Weihnachtsgeschenk überreichen durften. IMG_1360

Für dieses Jahr ist natürlich wieder eine solche Aktion geplant, diesmal mit dem Ziel, die Anzahl der Spielzeugpäckchen zu verdoppeln. Hierüber werden wir an dieser Stelle selbstverständlich rechtzeitig berichten und zur Hilfe aufrufen!
Mit einem weiteren Höhepunkt begann das Jahr 2015, mit zwei großzügige Spenden für die Anschaffung eines PKW`s ..

am 28.03.15 haben wir die Straßenzeitung „Bachtalo „ herausgebracht .Straßenzeitungen gibt es viele. Aber es gibt wohl keine, die sich mit den Roma selbst befasst. ‚Bachtalo‘ bedeutet in der Sprache der Roma – in Romanes – ‚glücklich‘. Es ist geplant das „Bachtalo“ pro Jahr 4 mal erscheint .

 

 

Ganz Aktuell:  wir freuen uns und sind sehr stolz, für den taz Panter Preis  nominiert zu sein. Diese Nominierung stellt einen Meilenstein unserer noch recht jungen Geschichte dar, ist sie doch, ganz unabhängig vom Ausgang der Wahl, ein großes Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit. Auch hierüber wird zu gegebener Zeit noch berichtet werden.

Mensch ist Mensch e.V. darf zusammenfassend also als Duisburger Erfolgsmodell bezeichnet werden, die hoffentlich fortgesetzt werden kann, denn wie bekannt finanziert sich unser Verein einzig aus Spenden, auf die wir nach wie vor angewiesen sind, damit wir weiter allen helfen können, die sich an uns wenden und unsere Hilfe benötigen,

Mensch ist Mensch e.V. erhält keinerlei Staatlichen oder Städtische Förderung .

Die Spenden dienen zu 100% dem Aufrechterhalt unseres Bürobetriebes .sowie in für die Kosten für Versicherung, Steuern und Kraftstoff des uns gespendeten PKW`s und fließen nicht in Verwaltungskosten .

 

Mensch ist Mensch e.V.

Volksbank Rhein-Ruhr eG

Iban : DE06350603861260770006    

Bic:   GENODED1VRR

Wenn Sie Mensch ist Mensch e.V. dauerhaft und nachhaltig Fördern möchten werden Sie doch Bitte Fördermitglied. Einfach untenstehendes Formular Downloaden – ­Ausdrucken – Ausfüllen uns zuschicken und uns Helfen Gutes tun – Danke !

PDF Formular Fördermitglied werden

Allen bisherigen und zukünftigen  Unterstützern und Spendern möchten Ich an dieser Stelle herzlich für die Hilfe danken!

Frank Knott             @mal1Euro

1.Vorsitzender Mensch ist Mensch e.V.

Brifekopf NEU (1)

Geil

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Jul 30

Der Verein, Hartz IV und ich

Da am 29.07. alle ehrenamtlichen Helfer im Verein, die sonst die Hartz IV Bürokratie mit ausgefüllten Formularen am Leben halten erkrankt waren, sprang ich kurzerhand ein. Ist ja kein Ding. Als Beamter kann man Formulare und Hauptanträge hatte ich im Bekanntenkreis ja auch schon häufiger ausgefüllt.CLFLIGeWgAAG3Tt

Hochmut kommt vor dem Fall.

Zum einen haben sich die Formvordrucke geändert, seit ich das letzte Mal das zweifelhafte Vergnügen hatte die totale Nacktheit der eigenen Lebensumstände für die Sozialbürokratie zu dokumentieren. Konnte man früher alle Kinder auf einem Formular aufführen, bis auf Vornamen und Geburtsdatum sind die anderen Daten ja gleich, darf man heute für jedes Kind bis 15 Jahre eine Anlage KI (Kinder) ausfüllen, ab 16 für jedes eine Anlage WEP (Weitere Person). Zum anderen bestechen die derzeitigen Formulare durch maximale Unbedienbarkeit.

Danke liebe Bundesanstalt für Arbeit!

Hinzu kommt, dass ich mich des Eindruckes nicht erwehren kann, dass in den Jobcentern bei einer bestimmten Klientel die Anzahl des zu erzeugenden Papiers vorsätzlich maximiert wird, um so möglichst viele Fehlerquellen zu erzeugen.

Fall 1

Junge Mutter 20, alleinerziehend, wohnhaft bei der eigenen Mutter.

Nach Aussage des Jobcenters bilden diese 3 Menschen keine Bedarfsgemeinschaft. Aha, früher war eigentlich alles im selben Haushalt eine BG. Regeln ändern sich.
Zur Vorlage beim Jobcenter waren vorzubereiten:

Hauptantrag, Anlage Kind, Anlage WEP (für Oma), Anlage VM (bei fehlendem eigenen Konto), Anlage KDU (Wohnung zahlt Oma), Arbeitslosenmeldung bei U 25, Anlage Unterhalt 3(UH 3, für den Säugling) Anlage Unterhalt 4 (UH 4, als unter 25 Jährige, wohnhaft bei der Mutter)

Da fragt man sich als deutscher Beamter sehr ernsthaft ob gewisse Teile der öffentlichen Verwaltung noch alle Latten auf dem Zaun haben!

Entweder sind die drei eine BG, dann reicht ein Antrag, oder sie sind es nicht, dann reichen die Anträge, die für die jeweils betroffenen Personen relevant sind. Was ich bisher unterschlagen habe, die Mutter unserer 20 jährigen Kundin hatte einen ähnlichen Wust an Formularen bereits für ihre Person beim JC eingereicht. Ich nehme nun bösartigerweise an, dass bei einer gewissenhaften Prüfung der dann vorliegenden 5 Kg Papier, sich in den Anträgen Differenzen ergeben, welche zur Begründung herangezogen werden, nicht zahlen zu müssen. Chapeau JC!

Fall 2

Bisher war die Ehefrau mit einem Minijob „der Ernährer“ der Familie. Da nun der Ehemann einen Job beim Trockenbau hat, wird er der Bedarfsgemeinschaftsvorsitzende.
1. Problem der 18 jährige Sohn wird vom JC nicht als BG Mitglied akzeptiert. Macht aber nichts, da er nächsten Monat eh zu Verwandten nach Spanien ziehen wird. Gut, erspart mir eine Anlage WEP,eine Anlage VM und eine Anlage EK. Bleiben 4 Kinder. Eines über, die anderen unter 16 Jahre.

Macht in der Summe:

Hauptantrag, 2 Anlagen WEP, 3 Anlagen VM, 3 Anlagen KI, 3 Anlagen EK, Anlage KDU.

Alle Unterlagen liegen dem JC bereits vor, das ist dem Bescheid der alten Bedarfsgemeinschaft zu entnehmen. Warum also nur für die Vergabe einer neuen BG Nummer ein halber Wald verdruckt werden muss entzieht sich meinem Verständnis.

Nach mittlerweile 5 Stunden Frustbewältigung beim Ausfüllen der Formulare und der Entwicklung einer Post-Traumatischen-Stress-Belastung auf Grund der andauernd wiederholt einzugebenden persönlichen Daten der Antragsteller, empfand ich die abschließend per Hand auszufüllenden drei Anträge auf Unterhaltsvorschuß geradezu erfrischend. Allerdings nur so lange, bis ich feststellte, dass auch hier nur Name des Kindes und das Geburtsdatum sich auf einem vierseitigen Vordruck änderten. Effizienz geht anders!

Abschließendes Fazit dieses verregneten Mittwochs:

Ich spreche denjenigen unserer freiwilligen Mitarbeiter meine höchste Dankbarkeit und Anerkennung aus, dass sie sich diesem Theater jeden Tag aufs Neue stellen.
Auch mal einen herzlichen Dank an Lumi, die aus den Antragstellern die Angaben herauskitzelte, die ich brauchte. Ich konnte an gezückten und wieder weggesteckten Unterlagen sehen, dass sie Missverständnisse bezüglich Unterlagen bereits vor dem Aufkommen von Irritationen erledigte. Es ist mit Sicherheit ihr zu verdanken, dass diese Veranstaltung nur fünf Stunden dauerte.

Absolut erwähnenswert finde ich übrigens, als ich mit Frank die DAZ (Dienstabschlusszigarette) paffte, eine Dame nebst Sohn ins Ladenlokal kam. Auf den eher nicht ganz so freundlichen Hinweis, dass erst Morgen wieder geöffnet sei, entgegnete sie, dass sie auf der anderen Straßenseite wohnen würde und sie und ihr Sohn hätten mal das Kinderzimmer entrümpelt. Ob sie denn Morgen dann mit den nicht mehr gebrauchten Spielsachen vorbeischauen dürfe, sofern wir Interesse hätten. Unbezahlbar; der Bückling von Frank zusammen mit seiner Entschuldigung. Ich war mir nicht sicher ob er den Rücken wieder grade kriegen würde. Somit erbeutete der Verein noch an diesem Mittwoch vier Einkaufstüten mit gebrauchtem Spielzeug.

Häufig sind es diese kleinen Begebenheiten, die einen nicht so dollen Tag noch retten und einem ein Stück weit den Glauben an die Menschheit zurückgeben.

Kurt Klein  @KurtKleinDU

 

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Jul 21

Wenn Krankenkassen krank machen

 In unserer täglichen Arbeit begegnen uns immer häufiger Menschen, die Probleme mit ihrer Krankenkasse haben,

Gerade MenschMegaphon-Aufkleber-299x300en, die sich mit psychischen Problemen wie zum Beispiel Depressionen auf Therapeutensuche begeben, um eine dringend nötige Psychotherapie zu beginnen, können sich darauf gefasst machen, dass immer mehr Krankenkassen ihren

eh schon angeschlagenen Kunden hierbei Steine in den Weg legen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Patient keinen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung findet, der ihm zeitnah einen Therapieplatz zusagen kann. In diesem Fall greift das Kostenerstattungsverfahren:

der Patient darf, nach vorausgegangenem Antrag der jeweiligen Krankenkasse und positivem Entscheid des Sachbearbeiters, eine Therapie bei einem approbierten, nur privat abrechnenden Psychotherapeuten beginnen. Aufgrund des Mangels an Therapeuten mit Kassenzulassung bei immer größer werdenden Zahlen an Menschen mit Therapiebedarf sind die Ausgaben der Kassen für das sog. Kostenerstattungsverfahren bereits zwischen 2003 und 2012 um das Fünffache, von knapp acht Millionen auf über 41 Millionen Euro,

gestiegen (Quelle: http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/ausgaben-fue.html).

Verständlich, dass diese Zahlen den Leistungsträgern ein Dorn im Auge sind, und nun mit allen Mitteln versucht wird, diese immensen Ausgaben wieder zu reduzieren.

Auf Kosten der Menschen, die sich in den meisten Fällen nicht mehr im Stande fühlen, bei einer Ablehnung ihres Antrages den zähen Kampf gegen die Kasse aufzunehmen, und sich – notfalls im Widerspruchverfahren – zu ihrem Recht auf Psychotherapie zu verhelfen.

Der Verein Mensch ist Mensch e.V. hilf auch hier: Im aktuellsten Fall musste der zuständigen Sachbearbeiterin einer Krankenkasse, bei der der Mensch laut Firmen-Claim im Mittelpunkt steht, und die den Antrag auf oben beschriebenes Kostenerstattungsverfahren ablehnte, mit aller Deutlichkeit der Ernst der Lage des Hilfesuchenden vermittelt werden, worauf die Sachbearbeitungen mit an Dreistigkeit grenzenden Behauptungen über die mentale Verfassung des Patienten konterte.

Erst nachdem unsererseits Kontakte zur Presse erwähnt wurden, leitete man das Anliegen an den Teamleiter weiter, welcher dann noch am selben Tag die dringend benötigten Therapiestunden, zunächst in Form der obligatorischen fünf probatorischen Sitzungen, zusagte. Sicherlich gibt es auch empathische Mitarbeiter bei jeder Krankenkasse, die tatsächlich den Menschen – nicht die Bilanzen – in den Mittelpunkt stellen, und sicher erkennen, wann eine Leistung, die nicht vom regulären Leistungskatalog gedeckt wird, tatsächlich nötig ist. Dies erfordert jedoch ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl seitens der Mitarbeiter. Eine Gabe, die nicht jeder sein Eigen nennen darf.

 

 

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